Fachwissen - ITIL
 
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ITIL-Einführungsprojekt

Die Gestaltung und Einführung veränderter oder neuer Prozesse stellt eine erhebliche Herausforderung für jede Unternehmung dar. Es ist sicher, dass für jede Unternehmung hierzu ein eigener Weg, der die individuellen Bedürfnisse berücksichtigt, entwickelt werden muss. Diese Übersicht zu einem ITIL-Einführungsprojekt soll Ihnen eine Vorstellung davon geben, wie der Rahmen aussieht, aus dem heraus dieser Weg entwickelt wird.

Für das gesamte Projekt gibt es eine wesentliche Prämisse für die erfolgreiche Einführung und weitere Gestaltung der Prozesse nach dem Projekt: Die Einbindung der Menschen, mit denen und für die diese Prozesse entwickelt werden.

Zur Bestimmung einer sinnvollen Reihenfolge der Prozesse, die man entwickeln sollte, steht in der ITIL die Publikation Planning to Implement Service Management zur Verfügung. Darin werden auch wichtige Zusammenhänge und Abhängigkeiten dargestellt, die zu beachten sind.

Aktivitäten

Grundsätzlich ist ein Projekt zur Einführung von Prozessen natürlich an den Standardaufgaben (Ist-Aufnahme bis Einführung/Abschluss) orientiert. Für die Betrachtung hier haben wir die zwei wichtigen Phasen eines derartigen Projektes herausgegriffen.

  • Grobkonzeptionierung
    Im Grobkonzept werden alle Prozesse, ggf. auch mehr als im Feinkonzept bearbeitet werden sollen, auf der Ebene der ersten Aktivitäten (z. B. nach ITIL: Change Management in Aktivitäten aufteilen) erarbeitet.
  • Feinkonzeptionierung
    Im Feinkonzept werden die einzelnen Prozesse mit den Arbeitsschritten, Rollen, Arbeitsmitteln und Gremien bis in eine Ebene ausgearbeitet, die dann im Unternehmen umgesetzt (gelebt) werden kann.

Die von uns beschriebenen Aktivitäten gelten für die Erstellung der Prozessübersicht des Grobkonzeptes ebenso, wie sie jeweils für jede Ausarbeitung eines Prozesses im Feinkonzept zu nutzen sind.

Projekt-Team

Zur Durchführung der oben beschriebenen, einzelnen Aktivitäten ist die Zusammenstellung und der Einsatz unterschiedlicher Teams notwendig. Wir haben dabei darauf geachtet, dass die Kontinuität des Projektes gewahrt bleibt und trotzdem die benannten Skills die jeweilige Aktivität gut abdecken. Somit sind Projekt-Teams entstanden, die sich den jeweiligen Aktivitäten anpassen. Soweit zusätzlich Tools, Arbeitsmittel und weiteres bearbeitet werden sollen, sind weitere Teams notwendig.

Zeitrahmen

Für jede Projektplanung ist eine Vorstellung über den notwendigen Zeitrahmen eine wesentliche Grundlage. Als Folge der in der Einleitung genannten Punkte zeigt die Erfahrung, dass derartige Projekte einen gewissen eigenen Rhythmus haben. Wir beschreiben deshalb Minima und Maxima für diese Projekte, die sehr eng beieinander liegen.

  • Grobkonzept
    Für das Grobkonzept kann der minimale Zeitraum ggf. unterschritten werden, wenn nur zwei oder drei Prozesse der ITIL-Management-Bereiche betrachtet werden.
  • Feinkonzept
    Für das Feinkonzept ist jeweils eher der maximale Zeitrahmen zu veranschlagen. Speziell die Ausarbeitung von Arbeitsmitteln ist zudem ein nie abgeschlossenes Thema.

 

 

 

 

 

 

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